Erstversorgung

Schutz mit kontrollierten Drücken

Sichere, zuverlässige und optimale Erstversorgung

Schutz mit kontrollierten Drücken

Die optimale Erstversorgung ist die Anwendung von positivem Druck, um die Lungen aufzublähen und eine maximale Alveolarrekrutierung zu erzielen – ohne weitere Schäden zu verursachen (während gleichzeitig die funktionelle Residualkapazität (FRC) aufgebaut wird)).

Die T-Stück-Neugeborenenerstversorgung hat den Vorteil, dass kontrollierte Drücke bereitgestellt werden, um eine Lungenüberdehnung zu vermeiden.

Diese kontrollierten Drücke, inspiratorischer Spitzendruck (PIP) und positiver endexspiratorischer Druck (PEEP), werden exakter zugeführt als bei einem selbstaufblasenden Beutel.

Vorteile Der T-stück-neugeborenenerstversorgung

Säugling Klinikpersonal
Sichere Inflation der Lungen des Säuglings mit kontrollierten Drücken1 Erfahrung, Ausbildung, Konzentration oder Ermüdungsgrad des Benutzers wirken sich nicht auf die zugeführten Drücke aus1, 2. Das ist für das Klinikpersonal sehr beruhigend.
Zufuhr von Sauerstoffkonzentration im Bereich zwischen 21 und 100 % möglich3 Verabreichung von Surfactant bei gleichzeitiger PEEP-Erzeugung möglich
Geringerer Wärme- und Feuchtigkeitsverlust in den Atemwegen durch Erstversorgung mit Atemluftbefeuchtung4 Gleichbleibender PEEP beim Transport oder beim Wechseln des Schlauchsystems
Mögliche Verbesserung der Lungencompliance durch gleichbleibenden PEEP5,6 Abgabe anhaltender Inflationsdrücke zu Beginn möglich, um das Lungenvolumen aufzubauen6
  Ideales Verhältnis zwischen inspiratorischem und exspiratorischem Druck – dadurch besserer Gasaustausch

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Die T-Stück-Neugeborenenerstversorgung ermöglicht eine optimale Sauerstoffversorgung und schützt gleichzeitig die Lungen vor Schäden.

Während der T-Stück-Erstversorgung fördern die auf Körpertemperatur, 37 °C, und bei 44 mg/L Wasserdampf voll gesättigten Gase folgende Effekte:

  • Schutz des Lungenepithels und Reduzierung der postnatalen Temperatursenkung
  • Vermeidung von Feuchtigkeitsverlust beim Säugling (insbesondere während einer langen Erstversorgung)
  • Reduzierung des Risikos einer von der Austrocknung verursachten Entzündungsreaktion im Atemweg des Säuglings
  • Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts und Schaffen eines Feuchtigkeitsniveaus, wie es normalerweise in den Atemwegen vorkommt